Informationen zum Palast Barberini in Potsdam

Museum Barberini Potsdam
Museum Barberini Potsdam

Klassizistisch-barockes Bürgerhaus nach Entwürfen Carl von Gontard

Der unter dem preußischen König Friedrich II. nach Entwürfen Carl von Gontard 1771 bis 1772 errichtetes Palast Barberini war ein klassizistisch-barockes Bürgerhaus. Ziel war es durch den Bau dem Alten Markt das Bild einer römischen Platzanlage zu geben.

Seinen Namen erhielt das Gebäude nach dem vom König zum Vorbild bestimmten Palazzo Barberini in Rom. Die Potsdamer Nachschöpfung der italienischen Vorlage bildete den monumentalen südöstlichen Abschluss des Alten Marktes und gehörte zu eines der letzten unter Friedrich II. entstandenen Bauten rund um die Platzanlage.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Palast Barberini nach Entwürfen von Ludwig Persius und Ludwig Ferdinand Hesse im Auftrag von König Friedrich Wilhelm IV. um zwei rückseitige, zur Havel gerichtete Seitenflügel erweitert und als Stätte des Potsdamer Kultur- und Vereinslebens genutzt.

Zerstört durch Luftangriff

Beim Luftangriff am 14. April 1945 wurde der Palast Barberini weitgehend zerstört und die Ruine in der DDR-Zeit abgerissen.

Wiederaufbau im Zuge der Umgestaltung der Potsdamer Mitte

Im Zuge der Umgestaltung der Potsdamer Mitte mit dem Wiederaufbau des Stadtschlosses als Landtagsneubau und weiterer Gebäude in der Nachbarschaft, erfolgte nach Spenden durch Hasso Plattner von 2013 bis Ende 2016 eine äußerlich weitgehend am Original orientierte Wiedererrichtung des Palastes Barberini zur Nutzung als Kunsthaus „Museum Barberini“. In dem Museum Barberini können Sie dauerhafte und temporäre Kunstausstellungen besuchen. Dabei werden ausgehend von den Werken der Sammlung des Stifters und Mäzens Hasso Plattner drei wechselnde Ausstellungen pro Jahr mit Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen präsentiert.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.museum-barberini.com

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